Ich habe für das Ostersockenwichteln eine extra Seite (klick aufs Bild) angelegt, damit man hier im blog nicht rumscrollen muss. Da werde ich dieTage auch die bisher angemeldeten Teilnehmer eintragen.
9.2.2010
Hausmittel, nein danke?
Am Wochenende war ich bei meinen Eltern und meiner jüngsten Schwester zu Besuch. Meine Nichte und mein Neffe wurden letzte Woche beide drei Jahre alt (zu Erinnerung dieser und dieser Blogeintrag) und haben am Wochenende gemeinsam gefeiert. Jedenfalls habe ich mich bei einem der beiden mit einem fiesen Magen-Darm-Virus angesteckt. Die Heimfahrt am Sonntag habe ich schon flauem Gefühl im Magen und ab Regensburg mit zusammen gekniffenen Pobacken vollzogen. Bei der Ankunft hier ging die Rennerei dann los. Die Nacht habe ich wechselweise mit beiden Enden meines Körpers über der Kloschüssel verbracht. Gestern ging’s einigermaßen wieder, außer dass mein Kreislauf im Keller war. Deshalb habe ich heute morgen den Fehler begangen und eine Tasse Kaffee getrunken. Schlechte Wahl! Sehr schlechte Wahl! Zur Unterstützung der Heilung wollte ich mir also heute Brombeerblätter und getrocknete Heidelbeeren in der Apotheke besorgen. Die erste Apothekerin hat mich angeschaut, als hätte ich ein halbes Pfund Schinken verlangt, die zweite Apotheke war über mittags zu, die dritte und die vierte hatten auch weder das eine noch das andere, wobei letztere mir das Ganze jetzt bestellt und ich kann es heute Abend abholen. Soll man sich eigentlich nur mit Chemie vollstopfen, oder was? Wo bitte soll ich denn sonst Arzneitees herbekommen? (außer im Internet natürlich, aber das dauert ja ein paar Tage). In ein paar Wochen könnte ich die Brombeerblätter auch im Garten ernten, da weiß ich dann wenigstens auch, dass sie ungespritzt und ungedüngt sind. Werde ich wohl im Hinblick auf kommende Winter und immer wiederkehrende Magen-Darm-Erkrankungen tun.
Was macht ihr denn in solchen Fällen? Chemische Keule oder sanfte Hausmittel? Oder bin ich einfach überholt?
















